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Zeugnisse der Groß Kölziger Bergbaugeschichte
geborgen |
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Ende August 2002 rückten Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr Groß Kölzig zu zwei etwas
ungewöhnlichen Einsätzen aus. Ein Tagebaurestgewässer der
ehemaligen Braunkohlengrube »Conrad«, die Gunthermulde am
Seilbahnweg, war der Einsatzort. Zwei kleine kastenförmige
Förderwagen, sogenannte Kohlehunte, wurden hier geborgen. Daran
beteiligt waren die Kameraden Hans-Jürgen und Uwe Wonneberger,
Sigurt Dittrich, Thomas und Michael Möbus und Andreas Schölzel.
Ihrer Einsatzbereitschaft ist es zu danken, dass wichtige Zeugnisse
aus der Groß Kölziger Vergangenheit ans Licht geholt werden
konnten. Den Feuerwehrleuten in Badehose gelang es, einen Hunt zu
fassen und aus dem Wasser zu ziehen, den zweiten bargen eine Woche
später die Cottbuser Taucher Marco Hellwig und Detlef Zernick. Aber
ohne die entsprechende Technik wäre die Verwirklichung des nicht
ganz einfachen Vorhabens nicht gelungen.
Deshalb rückte die
ortsansässige Firma »Stihl- Dienst Uwe Wonneberger » mit Unimog
und Seilwinde an. Die noch gut erhaltenen Reste beider Hunte
befinden sich nun am sicheren Ort. Aus beiden soll ein gut
restaurierter werden, der in der Heimatstube seinen Platz finden
wird.
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| Ein Kohlehunt wird an Land
gezogen |
Cottbuser Taucher auf
Erkundung im Restgewässer |
Mit der Seilwinde vom schwer
zugänglichen Ufer zur Verladung |
Mit diesem ungewöhnlichen
Rettungseinsatz hat die Freiwillige Feuerwehr erneut bewiesen, dass
sie immer zur Stelle ist, wenn es gilt, im Ort schwierige Vorhaben
zu verwirklichen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe
Heimatforschung/Heimatstube sind sich darüber einig, dass es ohne
die Feuerwehrmänner und ohne die Unterstützung der Firmen
»Stihl-Dienst Uwe Wonneberger« und »Baumpflegeservice Marco
Hellwig« Cottbus-Willmersdorf nicht möglich gewesen wäre die
Kohleförderwagen zu bergen. In der Hoffnung auf ein weiteres
erfolgreiches Zusammenwirken im Dienste der Gemeinschaft bedankt
sich die Arbeitsgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr Groß Kölzig
und den beteiligten Firmen sehr herzlich.
Arbeitsgruppe
Heimatforschung/Heimatstube |