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Hügel und Niederungen, baumbestandene Grünflächen,
ausgedehnte Wälder und zahlreiche Gewässer kennzeichnen die
reizvolle, abwechslungsreiche Landschaft der Gemeinde Groß Kölzig.
Die Oberflächenformen verdanken ihr Entstehen vor allem dem Wirken
der Kräfte des Eiszeitalters. Im Westen hat der Ort Anteil am
Muskauer Faltenbogen, einer geografisch zum Lausitzer Grenzwall gehörenden
Stauchendmoräne, die bereits in der Elstereiszeit durch eine
ausgedehnte Gletscherzunge gebildet wurde. Mit seinen talförmigen
Rinnen und langgestreckten Erhebungen, den besonderen Lagerungsverhältnissen
seiner Braunkohlenflöze und den Ton- und Quarzsandvorkommen stellt
der Faltenbogen eine landschaftliche und geologische Besonderheit
dar. Seine Naturlandschaft wurde durch den einstigen
Braunkohlebergbau erheblich verändert. Davon zeugen noch heute unzählige
Bruchfelder und Restgewässer, auch die durch den Tonabbau im Bruchmühlengebiet
entstandenen, die seit Jahren für den Angelsport genutzt werden.
Weitere bemerkenswerte Landschaftsabschnitte sind
die feuchte, mit reichlicher Pflanzenwelt ausgestattete
Malxeniederung, das
Bruch-mühlengelände
mit Teichen und einer
naturnahen Bruchwaldvegetation, der ehemalige Gutspark mit
angrenzenden Wald- und Wiesenflächen sowie das Gebiet um die Talmühle,
Neuen Teich und Schneidmühlenteich (Uhstall). Sie alle sind
lohnende Wanderziele, die dem Naturfreund vielfältige Eindrücke
vermitteln. Und wer sich gern von Wanderungen aus dem Wald
Pilze für eine schmackhafte Mahlzeit mitbringt, der wird in der
Umgebung von Groß Kölzig, die für ihren
Pilzreichtum weithin
bekannt ist, fündig.
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